Kaminholz Breuer unterstützt das Team “Rumpelkumpel” , welches an der „Mongol Rally“ – 17.000 Kilometer quer durch Europa – teilnimmt

Nachdem wir uns unzählige Tage und Nächte mit der Planung und Vorbereitung um die Ohren gehauen haben, waren wir heiß wie Frittenfett, als wir endlich unseren bis unters Dach aufgemotzten Golf II alias „Ursel“ an die Startlinie bringen konnten fest entschlossen die 12tn km von Prag bis Ulan-Ude zu meistern. Die tollkühnen Helden der Stadt wurden am Vorabend noch gebührend mit einem Abschiedssoli-Rave gefeiert. So machten wir uns mit dem Abenteuergeist im Herzen und einem kräftigen Brummschädel im Kopf auf den Weg. Die Kompassnadel Richtung Osten gedreht, sollte uns nun den Weg für die kommenden Wochen weisen. Nach der Endzeitparty auf einer ehemaligen sowjetischen Raketenbasis gingen alle Team mit den kuriosesten Fahrzeugen an den Start.

Viel Zeit zum Verweilen blieb jedoch nicht, da noch ca. 10.000 km auf ungewissen Pisten vor uns Lagen. So füllten wir noch einmal unserer Vorratsröhre auf, schnürten den Tünüff auf dem Dach zusammen und gaben Ursel die Sporen.

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Am 15. Juli gingen wir (Clemens + Friedrich) als Team Rumpel Kumpel für die Mongol- Rally 2018 an den Start.

Leider ist die alte Lady aufgrund jahrelanger Pflege durch Rentnerhand doch etwas verweichlicht und konnte so unseren zügellosen Offroad-Abenteuer und motorjaulenden Bergpassagen nur wenig Begeisterung abgewinnen. So dauerte es nicht lange, bis unser ach so treues Zugpferd die Flügel zum ersten Mal streckte. Von nun an sollten beinah tägliche Werkstattbesuche, spontan abfallende Einzelteile und undefinierbare Sounds aus der Motorhaube unseren Rallyealltag bestimmen.

Unser Weg führte uns durch die pulsierende Stadt Kiew, deren Nächte uns einiges abverlangten und den Zeitplan zum Sprengen brachte. Nachdem wieder Mensch und Maschine zur Fahrtauglichkeit neu beflügelt und den graden Blick wiederherstellen konnten, passierten wir die Grenze zu Mütterchen Russland. Die Überquerung erfolgte unter einiger Erheiterung der sonst so strengen Grenzsoldaten, als Ursel von uns durch die Kontrollen geschoben wurde. Wir lernten die spontanen Motorausfälle und Fahrzeugzusammenbrüche mit der Zeit positiv zu schätzen, da wir so auch in der Ferne den Menschen stets ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnten. Ursel stellte sich als wahrer „Eisbrecher“ und Gesprächsstarter heraus.

Im Zickzackkurs wurde die Wolga passiert, der Ural überquert und die endlosen Weiten Sibiriens durchstreift. Die Stimmung und der Motor kochten hoch, als wir die atemberaubende Landschaft des Altaigebirges im 1. Gang durchkämpften.

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Die langersehnte Mongolei hielt gegorene Stutenmilch, Kamelherden, feinste Offroadpisten und ein Zylinderschaden für uns bereit. Doch es gibt nichts, was nicht wieder mit etwas Panzertape, ein fleißigen Schrauber und Bakschisch wieder zu richten wäre. So konnte uns auch das Feuer, das sich im hinteren Fahrzeugbereich entfachte nicht von der Weiterfahrt abhalten.

Zwischendurch mussten wir Huckepack im inneren eines kleinen Lkw´s ein Stück Wegstrecke passieren. Doch ein Duftbäumchen, ein neuer Feuerlöscher, eine Verteilerkappe und viel Zuversicht ließen uns dann doch die letzten 700km ins Ziel aus eigenem Antrieb stemmen.

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Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Bedanken, die uns unterstützt haben dieses Abenteuer zu verwirklichen und unser Spendenziel zu erreichen. Insbesondere gilt unser Dank „Kaminholz Breuer“, die uns mit einem kräftigen finanziellen Beitrag und supported haben.